Viele Dienstwagen sind mittlerweile Elektroautos. Fragen rund um das Aufladen der Akkus, die „Blockiergebühren“ an Ladesäulen und die Installation von Wallboxen in der heimischen Garage gehören in vielen Betrieben zum Alltag.
Was weniger breit diskutiert wird, ist der Umgang mit Elektroautos bei Unfällen, insbesondere angesichts der Gefahr, dass die Batterie Feuer fangen kann.
Mit diesem Thema hat sich die DGUV befasst und eine ausführliche Information dazu herausgebracht. Sie schreibt auf ihrer Website:
„Die Anzahl elektrisch betriebener Fahrzeuge mit Hochvoltkomponenten im Straßenverkehr nimmt stetig zu. Es ist deshalb immer wahrscheinlicher, dass solche Fahrzeuge auch bei Unfällen beteiligt sind.
Die DGUV Information 205-022 „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“ beschreibt Einsatzgrundsätze sowie Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit im Umgang mit verunfallten oder brennenden elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Außerdem werden die einsatzrelevanten Grundlagen im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr der dazugehörigen Ladeinfrastruktur vorgestellt.
Die vorliegende DGUV Information wurde im Vergleich zu ihrer Ausgabe von Dezember 2012 rundum neu gefasst und erweitert. Sie entspricht wortgleich der Lehrunterlage, die in einer bundesweiten Arbeitsgruppe zahlreicher Feuerwehrschulen, Forschungsinstitute und weiteren Einrichtungen für die Einsatzkräfte der deutschen Feuerwehren erarbeitet wurde.“
Quelle und Downloadmöglichkeit: https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2595/sicherheit-und-gesundheit-bei-loesch-und-rettungsarbeiten-an-kraftfahrzeugen-mit-hochvoltspeicher
